2017

Friedenslicht und Fackellauf: Oppenrod auf dem Weg zum Frieden

(Artikel vom 16.12.2017 Giessener Anzeiger  http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/friedenslicht-und-fackellauf-oppenrod-auf-dem-weg-zum-frieden_18395266.htm)

OPPENROD - (rch). Ein Novum für den kleinen Ort Oppenrod. Das Friedenslicht 2017, welches bereits seit acht Jahren seinen Weg nach Hessen fand, wurde schon zum sechsten Mal durch eine Abordnung aus der Partnergemeinde Molln überbracht. Das Licht, was in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde und vom Linzer Dom aus in viele Länder Europas weitergetragen wird, konnte bereits am Freitagabend in der Evangelischen Kirche in Oppenrod in einer Laterne angezündet und auf den Altar gestellt werden.

"Es ist eben ein Vorteil, wenn man eine Partnergemeinde in Molm und sehr gute Beziehungen zu deren Mitgliedern hat", sagte die Kirchenvorstandsvorsitzende Dr. Angela Stender zu den Besuchern des Andachtsgottesdienstes nicht ohne Stolz in der Stimme.


Pfarrerin Anne Schneider zündet das Friedenslicht an. Foto: Chabrié





















Traditionell hatten der Partnerschaftsverein Buseck gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Oppenrod und den Chören der Sängerlust Oppenrod zum achten Mal zu einer Feier für die Ankunft des Friedenslichtes in der Kirche in Oppenrod eingeladen. Die frisch renovierte Kirche erstrahlte in neuem Glanz und war ein hervorragender Ort für diesen Andachtsgottesdienst. Freudig nahm Pfarrerin Anne Schneider das Friedenslicht von einem Fackelläufer entgegen und entzündete das Licht in der Laterne im Kirchhof.


»Seht, die gute Zeit ist nah«

(Artikel vom 13.12.2017 Giessener Allgemeine Zeitung  http://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Seht-die-gute-Zeit-ist-nah;art457,361942)

Während der Winter am zweiten Adventssonntagabend draußen durch Kälte und Schneetreiben auf sich aufmerksam machte, fühlten sich die Besucher des musikalischen Gottesdienstes in der evangelischen Kirche von Reiskirchen sehr wohl. Lieder vom Frieden, der Freude auf den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest ließen auch die Zeit ganz vergessen.

 

 

 

 

Der Evangelische Kirchenchor Reiskirchen singt »Machet die Tore weit«. (Foto: la)

















Gestaltet wurde die Besinnung auf die Bedeutung des Festes vom Evangelischen Kirchenchor Reiskirchen, dem Gesangverein Sängerlust Oppenrod, dem gemischten Chor O-ton Oppenrod sowie dem Männerquintett Handvoll, alle unter der Leitung von Matthias Schulze. Gerade die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Lieder mit deutschen und englischen Texten schenkte den vielen Besuchern in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus die innerliche Ruhe, die vor allem für die kommenden Tage sehr wohltuend ist.

Mit dem Lied »Seht, die gute Zeit ist nah« (Friedrich Waltz, nach einem Weihnachtslied aus Mähren), das auch das Thema des musikalischen Gottesdienstes war, eröffneten alle Chöre das Programm. »Machet die Tore weit« sang der Evangelische Kirchenchor Reiskirchen. Mit den Liedern »O Heiland reiß die Himmel auf« und »Schon die Abendglocken klangen« gefiel der Männerchor Sängerlust Oppenrod. Die Freude auf den Advent brachte der Evangelische Kirchenchor Reiskirchen in seinem Lied »Wir freuen uns, es ist Advent« zum Ausdruck. »Resonet in laudibus«, ein mittelalterlicher Choral in lateinischer Sprache, der Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts entstanden ist, brachte das Männerquintett »Handvoll«, einschließlich des Dirigenten aus fünf Männern bestehender sehr klangvoller Chor, zu Gehör.

Der Wunsch nach Frieden klang in dem Lied »The Peace of the Earth be with you« an (Kirchenchor und O – Ton). Alle Chöre wünschten in dem abschließenden Lied »Frohe Weihnacht«. Der Segen, das »Vater unser« und Worte des Dankes an Besucher und Chöre von Pfarrer Bert Schaaf beendeten die Veranstaltung, in deren Mittelpunkt das Licht, die Wärme, die Ruhe, die Geborgenheit und der Frieden standen. Die Hälfte der Spenden zum musikalischen Gottesdienst gehen an den »Weißen Ring e. V.«


Erfolg für Männerquintett „Handvoll“

Einen zweiten Platz erreichte das Männerquintett „Handvoll“ beim 14. Hessischen Chorwettbewerb in Schlitz. Für die Ensembleklasse waren Erwachsenen- und Jugendensembles unterschiedlicher Besetzungsformen mit 3 bis 8 Mitwirkenden zugelassen. Die Stimmen mussten solistisch besetzt sein, eine Doppel-besetzung in einer Stimme war nicht erlaubt.

Das Wettbewerbsprogramm musste einen Swing-Titel enthalten, die übrigen Stücke aus mindestens drei Stilrichtungen der populären Musik (z.B. Latin, Swing, Pop, Rock, Gospel, Spiritual, Jazzballade, Barbershop) vorgetragen werden.

In der Gruppe Vocalensembles stellten sich neben dem Männerquintett „Handvoll“ die beiden Frauenensembles 4harmonics und ProVocal dem Urteil der Juroren. 

Mit den Stücken „Lauch“ (Basta), „That lonsome road“, „Haus am See“ (bekannt durch Peter Fox) und „I want to go to heaven“ wurde ein anspruchsvolles Programm vorgetragen. Mit dem zweiten Platz und einer Wertung „Mit gutem Erfolg teilgenommen“ konnte am späten Abend die Heimreise von Schlitz angetreten werden.


Bild: Merz tricot GbR












Gesang verbindet Buseck

(Artikel vom 06.11.2017 Giessener Allgemeine Zeitung  http://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/art457,341834)

 

 

 

 

Die Altersspanne in den Chören reicht von 14 bis 88 Jahren. Beispiel: Leon Spaar (l.) und der 88-jährige Walter Ranft (r.) singen im Männerchor der »Polyhymnia Beuern«. (Fotos: siw)










Der 39. Busecker Liederabend zeigte auf beeindruckende Weise, welche Bedeutung Chöre als wichtiger kultureller Baustein einer lebendigen Orts- und Vereinsgemeinschaft haben. »Dass der Busecker Liederabend immer noch ausgerichtet werden kann, ist der Einsatzbereitschaft und der Freude am Chorgesang von Generationen zu verdanken«, sagte der Beigeordnete Gerhard Hackel, der die Grüße und den Dank der politischen Gremien überbrachte. Sechs Kinder- und Jugendchöre und 15 Chor-Formationen aus neun Vereinen und allen Ortsteilen gestalteten den vom Gesangverein »Sängerlust Oppenrod« ausgerichteten Liederabend im Kulturzentrum Großen-Buseck. Weit über 350 Sänger, vom Kindergarten- bis ins hohe Seniorenalter, wirkten mit. Mit einem äußerst facettenreichen und oftmals amüsanten Repertoire, der großen Aufmerksamkeit der Zuhörer und der guten Organisation waren die Grundlagen für einen gelungenen Abend gelegt worden.


Chorona brilliert erneut

Regelrecht bejubelt wurde der Chor Chorona, in dessen Vortrag von »The circle of life« die Freude über den Sieg im HR4-Wettbewerb »Singt Euren Song« mitschwang. Weitere Chöre setzten ebenfalls Glanzlichter im Programm und überzeugten mit ausdrucksstarken Darbietungen. Nachdem der Männerchor und der gemischte Chor O-Ton der Sängerlust Oppenrod zunächst getrennt mit einigen Vorträgen erfreut hatten, sangen sie gemeinsam das Schlager-Medley »Kalkutta bis das Eisen bricht«. Für diese »Stippvisite in die 50er und 60er Jahre«, die Chorleiter Matthias Schulze eigens für das Konzert »Knallrotes Gummiboot« im vergangenen Jahr arrangiert hatte, erhielt der Ausrichterverein mit Michael Blöcher an der Spitze überaus viel Applaus.

Vielstimmigkeit ist immer dann ein Genuss, wenn am Ende Harmonie herauskommt – oder Freundschaft. Diese wurde nicht nur im gemeinsamen Abschlusslied besungen, sondern fiel auch im 40. Jahr nach Gründung der Großgemeinde Buseck auf andere Weise ins Auge. Nicht wenige Sänger hatten sich ortsteilübergreifend gleich mehreren Chören angeschlossen. In einigen Chören standen 14-Jährige neben Sängern im fortgeschrittenen Alter.

Weitere Mitwirkende waren der Männerchor Polyhymnia-Liederkranz Beuern, der gemischte Chor der Sängervereinigung Germania Alten-Buseck mit Kinder- und Jugendchor Germinis und Cantomania, der Gesangverein und Chor Sonare der Bruderkette Beuern, der Männer- und Frauenchor der Sängervereinigung Eintracht-Germania Großen-Buseck, die Minis und die Maxis der Junior-Singers im Gesangverein Eintracht Trohe, der evangelische Kirchenchor Großen-Buseck, der Stammchor und Chor Felicita sowie der Jugendchor Joyful Noises im Gesangverein Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck sowie das Männerquintett Handvoll und der Kinderchor »Lohwaldlerchen« des ausrichtenden Vereins Sängerlust Oppenrod.



Busecker Chöre präsentieren sich beim 39. Liederabend

(Artikel vom 06.11.2017 Giessener Anzeiger  http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/busecker-choere-praesentieren-sich-beim-39-liederabend_18298292.htm)

BUSECK - (mml). Die Bandbreite der Darbietungen beim 39. Busecker Liederabend am Samstagabend im voll besetzten Kulturzentrum war auffallend groß: Da gab es Chöre, die ihre Lieder vom Blatt ablasen, während andere den Text und die Noten auswendig kannten und somit den Vortrag mit Leben und Überzeugung füllen konnten. Ob so oder so - die vielen Chöre zeugen von einem starken Zusammenhalt in der Bevölkerung, sie fördern den Gemeinschaftssinn, bringen die Generationen zusammen, helfen bei der Integration von neu Zugezogenen. Diese vier Wesensmerkmale wurden vom Beigeordneten Gerhard Hackel besonders hervorgehoben.

Er würdigte den hohen Einsatz aller Sänger und der jeweiligen Chorleiter. Ein großer Dank ging an den Gesangverein Sängerlust Oppenrod, der den Liederabend organisiert hatte. Vorsitzender Michael Blöcher moderierte die Veranstaltung.

Begeisternden Applaus erhielten die "Junior-Singers" aus Trohe für ihr excellent vorgetragenes Stück Kaufrausch






















Die musikalische Eröffnung übernahmen die "Lohwaldlerchen" der "Sängerlust"

mit dem Lied "Die Antwort allein ..." von Bob Dylan. Im nächsten Lied "Dracula" kam Schwarzlicht zum Einsatz, wodurch die weißen Handschuhe im sonst dunklen Saal einen starken Eindruck machten. Die "Minis" und "Maxis" der "Junior Singers" von der "Eintracht" aus Trohe trugen besonders das Lied "Kaufrausch" exzellent vor und ernteten damit begeisternden Applaus. Die "Germinis" und "Cantomania" der Sängervereinigung Germania Alten-Buseck setzten das Programm fort, und die "Joyful Noises" der "Heiterkeit Sängerkranz" aus Großen-Buseck beendeten mit beeindruckendem mehrstimmigem Vortrag den ersten Teil der Kinder- und Jugendchöre. Den Zuhörern wurde klar, dass es nicht an qualifiziertem musikalischen Nachwuchs für die Chöre fehlt.


 

 

 

 

Die Sängervereinigung Germania aus Alten-Buseck kam beim Publikum besonders mit "Dir gehört mein Herz" von Phil Collins an. Fotos: Mogel,























Zischen und Pfeifen

Die Sängervereinigung Germania aus Alten-Buseck eröffnete den zweiten Teil und kam bei den Zuhörern besonders mit "Dir gehört mein Herz" von Phil Collins gut an. Die "Chorona", die vor kurzem den HR4-Chorwettbewerb "Singt Euren Song" gewonnen hat, legte sich unter anderem mit "The circle of life" von Elton John ins Zeug und erntete den verdienten Applaus. Der Männerchor Polyhymnia-Liederkranz Beuern sang zunächst das passende Stück "Männer mag man eben" und lud die Zuhörer anschließend dazu ein, "Auf der schwäbsche Eisenbahne" Platz zu nehmen. Sie erlebten eine Fahrt mit viel Zischen und Pfeifen.

Der Gesangverein Bruderkette aus Beuern überzeugte mit "Still ruht der See", während der Chor "Sonare" der "Bruderkette" das Publikum bei "Über sieben Brücken musst du gehn" von Peter Maffay zum leisen Mitsingen motivierte.

Nach der Pause setzte die Sängervereinigung Eintracht Germania Großen-Buseck mit ihren drei Formationen Akzente. Der Gemischte Chor beeindruckte bei "Schuld war nur der Bossa Nova" und einer Akkordeon-Begleitung.

Einer der Höhepunkte des Abends war das Männerquintett "Handvoll" der "Sängerlust" Oppenrod. Mit "That lonesome road" von James Taylor schlugen sie die Zuhörer in ihren Bann. Geistliches Liedgut brachte der evangelische Kirchenchor aus Großen-Buseck. Mit ihrem "Masithi, Amen" kam die typisch rhythmische, afrikanische Stimmung in den Saal.

Der Gesangverein Heiterkeit-Sängerkranz Großen-Buseck ließ mit "Bunt sind schon die Wälder" die Erinnerung an die herbstliche Jahreszeit außerhalb des Kulturzentrums wach werden. Sehr lebendig war der Auftritt des Chors "Felicita" aus Großen-Buseck, wobei "Amezaliwa" besonders beeindruckte.

Die Formationen des Gastgebers aus Oppenrod leiteten unter anderem mit "Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehen" oder "Kalkutta bis das Eisen bricht" das Ende des Liederabends ein. Gemeinsam mit allen Gästen wurde zum Abschluss das Lied "Freundschaft" gesungen.

"O-Ton" vom Gastgeber des Liederabends, der "Sängerlust" Oppenrod, war am Ende des Programms zu hören















Gottesdienst zum Erntedankfest am 24.09.2017

Der Gottesdienst zum Erntedankfest im Gemeindehaus wurde von den Kindern der Kinderkirche mitgestaltet und die Lohwaldlerchen unter der Leitung von Elke Weber sangen "All das wünsch ich dir" und "Eine Handvoll Erde".

 

 

 

 





 

 

Hessenfest mit Handkäs und Äppelwoi

(Artikel vom 18.09.2017 Giessener Allgemeine Zeitung  http://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/art457,316750)

Als in München am Samstag die Oktoberfest-Saison eröffnete wurde, gab Bürgermeister Dirk Haas in Oppenrod den Startschuss zu einem zünftigen Hessenfest. »Ich finde diese Idee ganz toll, denn ich stehe eher auf rot-weiß als auf weiß-blau«, bekannte der Schirmherr. Er dankte den ausrichtenden Vereinen mit Heiko Metz an der Spitze der Sportfreunde 1910 und Siegfried Hoff vom Obst- und Gartenbauverein, den zahlreichen Helfern und den verständnisvollen Anwohnern. Schließlich wurde das große Fest nicht nur im bäuerlich-rustikalen Ambiente auf Mandlersch Hof gefeiert, sondern die ganze Grabenstraße war eingebunden und für den Straßenverkehr gesperrt.


Der leckere Backhauskuchen ist heiß begehrt. (Foto: siw)





Bei der Versorgung der zahlreichen Gäste spielte das frisch renovierte Backhaus eine wichtige Rolle. Der Verköstigung mit Blechkuchen folgte hieraus am Abend allerlei Fleischiges, und auch die Scheibe Bauernbrot zum »Handkäs mit Musik« wurde in dem historischen Gebäude von 1898 gebacken.

Natürlich befand sich auch Äppelwoi im reichhaltigen Getränkeangebot. Wer den Vorgang des Apfel-Kelterns kennenlernen wollte, konnte dies auf dem Hof von Hoff tun. Hier standen Kelter und Muser (Häcksler) bereit, während landwirtschaftliche Geräte, wie leicht angerostete Sämaschinen für Mais und Dickwurz, ein Messerschleifer und Stäubkasten für Kartoffelkäfer, entlang der unteren Straße ausgestellt waren. Darunter auch eine alte Milchkanne mit Filter und Kühler sowie ein Honigrührer und ein »Hoingklääderche« (Honigleiterchen). Nicht nur Kinder, sondern auch viele junge Erwachsene wussten mit den Ausstellungsstücken von anno dazumal nichts mehr anzufangen und ließen sich deshalb gerne über deren Handhabung aufklären.

Viel Spaß hatten die Kleinen beim Toben auf einer Hüpfburg oder bei den Wasserspielen der Jugend- und Minifeuerwehr. Mit einer Kübelspritze galt es auf einer Hausattrappe alles Brennbare zu »löschen«. Über das Abendprogramm mit dem Mundart-Duo Spätzünder und mit dem fidelen Owerhesse Jochen Rudolph berichteten wir bereits in unserer Montagsausgabe. Der Auftritt der Trachtentanzgruppe aus Burkhardsfelden wurde wegen eines Trauerfalls abgesagt.

Pfarrerin Anne Schneider hatte sich fleißig in Mundart geübt, um ihre Predigt am Sonntagmorgen komplett »uff Platt« zu halten. Zum anschließenden Frühschoppen spielte die Original-Kapelle »Heimatlos« und der Männer- und der Kinderchor der Sängerlust Oppenrod erfreuten mit Gesangsbeiträgen. Wer Lust auf eine Kutschfahrt hatte, bekam dazu die Gelegenheit. Die großen Mühen in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Festes wurden mit zwei regenfreien Tagen belohnt. Man möchte es sich gar nicht vorstellen, wenn das ganze Festgeschehen witterungsbedingt ins Bürgerhaus hätte verlegt werden müssen.

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Der Männerchor erfreute die Zuschauer unter anderem mit den Liedern: "Das kleine Lied", "Ein Wirtshaus steht im Odenwald", "So schön wie´s heute ist", "Der Traum" und "Nabucco (Trinklied)"

 

 

 

 





Die Lohwaldlerchen sangen: "Die Antwort weiss ganz allein der Wind" und "Aleweil rappelt´s om Scheuerndor"









Liebesgedöns und Oppenröder Platt

(Artikel vom 06.09.2017 Giessener Anzeiger  http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/liebesgedoens-und-oppenroeder-platt_18159177.htm)

GROSSEN-BUSECK - (swr). Das Männerquintett „Handvoll“ aus Oppenrod sorgte kürzlich im Busecker Schlosspark für eine Querbeetmischung aus Männergesang aller Stilrichtungen und Epochen. Das Quintett besteht aus Matthias Schulze, Martin Kauer, Michael Blöcher, Wilfried Jung und Lutz Ott. Die Männer singen bereits seit 2005 zusammen.


 

 

 

 











Sie präsentierten Stücke, die sie im November erstmals beim Hessischen Chorwettbewerb in der Ensembleklasse vortragen werden. „Ich habe unsere Stücke in Themenblöcke eingeteilt“, so Schulze. Der erste Block stand unter dem Namen „Liebesgedöns“. Dort fanden sich etwa Stücke wie „In this heart“ von Sinead O‘Connor und Elvis Presleys „Love me tender“. Mit „Badewasser“ präsentierte das Quintett ein Stück zum Schmunzeln und Lachen.

Drei Blöcke:

Der zweite Themenblock trug den Namen „Unterwegs“. Hier zeigte das Quintett ein preußisch angehauchtes Stück „Immer raus aus dem Haus“. Ein freudiges Stück, das von der Natur handelte.

Das Lied „Waid, waid weg“, das auf alpenländisches Platt geschrieben ist, wurde auf oppenröderisches Platt umgeschrieben und den Zuhörern im Park vorgetragen. Zur endgültigen Reise im Leben sangen sie „I want to go to heaven“.

Den dritten Block kündigte Schulze wie folgt an: „Wenn man gereist ist und wieder zurückkommt, dann ist man ‚Daheim‘“. Hier brachten die fünf Sänger das moderne Stück „Haus am See“ von Peter Fox zum Besten. Neben Gesang zeichnete das Lied vor allem die Rhythmen und Beats aus, die die Männer mit ihren Mündern machten.

Unter dem Themenblock „Abend und Morgen“ sangen sie unter anderem „Schöne Nacht“.

Chorexperte zu Gast beim Beratungssingen des Sängerkreises Gießen in Annerod

(Artikel vom 27.03.2017 Giessener Anzeiger  http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/landkreis/chorexperte-zu-gast-beim-beratungssingen-des-saengerkreises-giessen-in-annerod_17777207.htm)


KREIS GIESSEN - (ger). Der bundesweit anerkannte Chorexperte Michael Rinscheid war voll des Lobes über das, was die rund 800 Chormitglieder beim Beratungssingen des Sängerkreises Gießen zu bieten hatten. "Der Sängerkreis hat eine gesunde Struktur", stellte er angesichts der Bandbreite vom klassischen Männer- und Frauenchor bis hin zum Gemischten sowie Kinder- und Jugend-Chor fest, die von Pop über Klassik bis hin zum Volkslied all das boten, was die Vielfalt des Kulturgutes "Chorgesang" ausmachen.

In Bürgerhaus Annerod hatten sich am Freitag und Samstag 27 Chöre aus dem Mitgliedsvereinen aus Stadt und Landkreis Gießen getroffen, um von dem Sauerländer Chorleiter zu erfahren, wo man steht und wo es noch Potenzial zur Verbesserung gibt. Gastgebender Ausrichter war die "Heiterkeit" Annerod, die 125-jähriges Bestehen feiert. Claudia Scheld und Burkhard Holderer moderierten den mehrstündigen Liedermarathon. Die Kreischorleiter Torsten Schön und Daniel Kaiser hatten das Beratungssingen mit dem Sängerkreis-Vorstand organisiert.

Dem Gemischten Chor "Inspiration" der Heiterkeit mit Dirigent Martin Gärtner am Taktstock war am frühen Freitagabend der Auftakt vorbehalten. Der Chor setzte zunächst mit Eric Claptons "Tears in heaven" besinnliche Akzente, um anschließend den flotten Chart-Titel "Dynamite" vorzutragen. Gefühlvolle Intonation im Kontrast mit entsprechender Dynamik im zweiten Lied waren hier beispielhaft für Rinscheid.

So ging es Chor auf Chor und Lied auf Lied. Der Experte sah sich als wohlmeinender musikalischer Berater, der nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern eher väterlich-freundlich wichtige Tipps zur besseren "Performance" lieferte. "Verinnerlichen" soll man das Lied, damit man es in seiner Leichtigkeit dem Publikum präsentieren kann. Das alles setzt voraus, dass man sich mit dem Inhalt der Texte auseinandersetzt und die am besten auswendig vorträgt, empfahl der Experte für die Auftritte vor Publikum. "Das kommt einfach musikalisch spielerischer und authentischer an."

Ganz schön stark! Der Kinderchor "Lohwaldlerchen" der Sängerlust Oppenrod sang von den "Wackelpuddingbergen".








Gerade bei den Kinder- und Jugendchören zeigte sich Rinscheid erfreut über den lebendigen Nachwuchs, dem die "Wehwehchen" in den gestandenen Chören nicht unbekannt sind. Ihre "klare Sprache" würdigte er, wie unter anderem beim "Jungen Chor" der Sängervereinigung Staufenberg mit Axel Pfeiffer an der Spitze. Ihre sieben Stimmen deckten bei "Narrenhände" das deutsche, sowie beim traditionellen "Land of the silver birch" das englischsprachige Liedgut ab - mit entsprechender differenzierter Tonart.

Diese Vielfalt spiegelten auch die Nachwuchschöre mit den "Lohwaldlerchen" der "Sängerlust" Oppenrod, der "Germinis/Cantomania" der "Germania" Alten-Buseck und den "Pollys" der "Polyhymnia-Liederkranz" aus Beuern. All das lässt aber die Sängerkreis-Verantwortlichen um Petra Dieckel, Daniel Rac und Bernd Volkmann nicht für die Zukunft ruhen, denn die Anzahl der Chöre bei den Beratungssingen hat über die Jahre abgenommen. Dieses allgemeine Phänomen hat auch Rinscheid beobachtet.

Weitere Mitwirkende waren: "Sängerlust" Oppenrod, "Germania" Alten-Buseck, "Eintracht" Kleinlinden, "Einheit" Allendorf/Lahn, Sängervereinigung Wieseck, "Teutonia" Nordeck, "Harmonie" Daubringen, "Polyhymnia-Liederkranz" Beuern, Sängervereinigung Staufenberg, "Eintracht" Watzenborn-Steinberg, "Heiterkeit-Sängerkranz" Großen-Buseck und Männergesangverein Burkhardsfelden.


»Regoadd« für die Mundart

(Artikel vom 06.03.2017 Giessener Allgemeiner  http://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/art457,220598)


Das nötigt einem schon »Regoadd« – zu hochdeutsch Respekt – ab: Mehr als 80 Besucher waren beim letzten Runden Tisch Mundart in Alten-Buseck mit dabei. Das war für die Veranstalter nicht nur ein Lob ihrer Arbeit, sondern auch ein Besucherrekord. Auch Bürgermeister Dirk Haas war unter den Gästen und lauschte nach seinem Grußwort den Beiträgen.

Zunächst gab die Gruppe »Eine Handvoll Microlust« aus Oppenrod unter Leitung von Matthias Schulz ihre musikalische Visitenkarte ab – selbstverständlich in Mundart. Karl-Heinz Theiß erklärte das Prozedere beim Runden Tisch und dann ging es los. Kurzvorträge von Gästen aus den verschiedensten Orten des Kreisgebietes und Diskussionen um Worte, die dem ein oder anderen unbekannt waren, folgten. »Schleißearchen« ist etwa ein Wort für Silberfischchen, ein »Loarcheas« ein großer, kräftig gebauter Mann und »hangealij« bezeichnet den Zustand des Schlapp- und Wehleidigseins.

Anneliese Hofmann aus Burkhardsfelden trug ein Gedicht über die »Grüne Soße« vor. Für lebhafte Diskussionen sorgte die Frage, ob die Mundartgottesdienste, die mittlerweile einige Kirchengemeinden veranstalten, es so früher überhaupt gab. Auch wurde über den Begriff »Platt« oder »Mundart« diskutiert. Denn in vielen Orten ist der Begriff »baurisch« gebräuchlich gewesen.

Theiß trug ein von ihm selbst geschriebenes Mundart-Gedicht auf humorvolle Weise vor, Rita Mattern sang über »D’s Schweätze im Dorf« und »Mir gieh so gern spazier’n« – ein Lied, indem sie über ihre Erfahrungen bei Spaziergängen »ohne Hund« berichtet. Der nächste Termin für den Runden Tisch Mundart wird noch bekannt gegeben.


Spanferkelessen wieder mit großem Zuspruch

(Michael Blöcher)

Am 4.3. fand in der Rahberghalle wieder das beliebte Spanferkelessen statt. Mit über 130 Anmeldungen war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Eröffnet wurde der Abend mit einigen Liedbeiträgen des Männerchors. Das Spanferkel mit Sauerkraut und Meerrettich wurde durch leckere Salate ergänzt und in gemütlicher Runde fand sich wieder einmal Zeit um mit dem Nachbarn zu schwätzen. Ein Treffen für groß und klein, das sicher im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet.


Sängerlust richtet Busecker Liederabend aus

(Artikel vom 31.01.2017 Giessener Allgemeiner  http://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/art457,204053)


 

Die Ehrung der singenden, fördernden und im Vorstand aktiven Mitglieder. Den scheidenden Vorstandsmitgliedern Heidi Runkel-Jung (4. v. l.) und Gerhard Balser (r.) wurde für ihre emsige Arbeit gedankt. (Foto: siw)






Für den Projektchor »Knallrotes Gummiboot« hatte Chorleiter Matthias Schulze sich richtig ins Zeug gelegt und die Lieder nicht nur einstudiert, sondern auch sämtliche Noten neu geschrieben. Die Mühe hat sich gelohnt. »Das Konzert hat alle Erwartungen erfüllt«, berichtete Vorsitzender Michael Blöcher in der Jahreshauptversammlung der Sängerlust Oppenrod am Samstag im Bürgerhaus. Außerdem hob er das Benefizkonzert zugunsten der Kirchenrenovierung und die Mitwirkung beim Schlosskonzert der »Spielleute der Busecker Schlossremise« hervor. Hier wurde der gemischte Chor O-Ton der Sängerlust durch ton-in-ton Lützellinden unterstützt. Auch zu anderen Anlässen half man sich gegenseitig aus. »Dies ist eine gute Zusammenarbeit, die wir weiter pflegen sollten«, sagte Blöcher.

Das Aushängeschild des Vereins ist das Männerquintett »Handvoll« (firmierte zuvor unter Mikro-Lust), das bei Auftritten im Hessenpark, bei »Musik im Park« in Großen-Buseck und im Alten Faselstall in Beuern die Zuhörer vollauf begeisterte.

An der Ausgestaltung der Ankunfts-Andacht für das Friedenslicht hatten alle Chorgruppen teilgenommen. Der Kinderchor »Lohwaldlerchen« (Leitung Elke Weber) bot ein Lied im Gedenken an den verstorbenen Andreas Fulterer dar. »Das war ein sehr ergreifender Moment«, sagte Heidi Runkel-Jung, die auch weiterhin gemeinsam mit Kerstin Brück die »Lohwaldlerchen« betreuen wird. (Anmerkung: Die Oppenröder Kinder sollten Fulterers Weihnachtskonzert in der Gallus-Halle Grünberg mitgestalten).

Ebenso wie Gerhard Balser, der 14 Jahre im Vorstand mitwirkte, kandierte Runkel-Jung nach 16 Jahren nicht mehr. Die Eheleute Dirk und Dagmar Abresch tauschten ihre Ämter, er ist nun Beisitzer und sie stellvertretende Vorsitzende. Zur Wiederwahl gestellt hatten sich der Vorsitzende Michael Blöcher, die Rechnerin Tanja Lippert und Schriftführerin Dr. Sonja Blöcher. Zum Dank für jeweils zehn Jahre Vorstandsarbeit überreichte Dirk Abresch im Auftrag des Hessischen Sängerbundes Urkunden an die Eheleute Blöcher. Die weiteren Beisitzer sind Karl Hofmann, Gabriele Schulze und Gunter Weckmann.

Mit einem guten Tropfen bedacht wurden die eifrigsten Singstundenbesucher Wilfried Jung und Michael Blöcher. Die Sängerlust ist Ausrichter des diesjährigen »Busecker Liederabends« am 4. November im Kulturzentrum.

Zu seiner Ehrung für 70 Jahre Singen im Männerchor sagte Willi Spaar: »Ich stamme aus Reiskirchen und dort gab es damals ein ungeschriebenes Gesetz, demzufolge man sich gleich nach der Schulzeit den führenden Vereinen im Dorf anzuschließen hatte.« Seit 65 Jahren singen mit großer Freude im Männerchor Alfred Mohr und Werner Klingelhöfer, seit 40 Jahren ist Dr. Ewald Döring dabei. Für 40-jährige Fördermitgliedschaft wurde Stefan Völk geehrt, die gleiche Ehrung wird Burkhard Schulz nachgereicht. Seit zehn Jahren singt Franziska Lippert. Die Ehrung für drei Jahre im Kinderchor wird Anna Düringer, Julian Müller, Juliana und Cheyenne Colvin nachgereicht.


Leid etwas lindern

SOZIAL Erlös der Oppenröder Friedenslicht-Aktion übergeben

(Artikel vom 21.01.2017 Giessener Anzeiger)


OPPENROD - (tas).Alljährlich erinnert das Oppenröder Friedenslicht zur Weihnachtszeit daran, wie viel Krieg, Zwietracht und Leid überall auf der Welt herrschen. Mit den Spenden dieser Aktion soll dann im Kleinen und meist auch vor der eigenen Haustür etwas Leid gelindert werden. In diesem Jahr ist der Erlös der Aktion in Höhe von 873 Euro für die Familie des an ALS erkrankten Ralf Stephan aus Reiskirchen bestimmt. Seit elf Jahren leidet er an der Krankheit, durch die ihm nur noch leichte Bewegungen seiner Augenlider geblieben sind, wie seine Mutter Sigrid Stephan erzählte. Die Spende möchte sie zum einen in eine neue Matraze für ihn investieren. Aber auch mit seinen Computer, der es ihm ermöglicht, durch die Bewegung der Augen Wünsche und Mitteilungen auszudrücken, gebe es von Zeit zu Zeit Probleme.

Um den Worten dieser starken Frau zu lauschen und die Spende zu übergeben, hatten sich Vertreter der Organisatoren des Friedenslichts aus dem Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde, dem Gesangverein Sängerlust Oppenrod, dem Partnerschaftsverein und der Mollner Gruppe, die traditionell das Friedenslicht nach Oppenrod bringt, eingefunden.



2016


KONZERT  Gelungener Abend unter dem Motto „Knallrotes Gummiboot“ in Oppenröder Rahberghalle / Projektchor gebildet

(Artikel vom 30.11.2016 Giessener Anzeiger  http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/toast-hawaii-pantomime-und-viel-gesang_17506632.htm#1) Photos: T. Köhler


OPPENROD - (tas). Wie stellt man den „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini“ pantomimisch dar? Und wie ist es mit „Mein Freund, der Baum“? Vor diesem „Problem“ standen die Chöre, die sich auf Einladung des Oppenröder Gesangvereins Sängerlust zum Konzert „Knallrotes Gummiboot“ in der Rahberghalle zusammengefunden hatten. Es war ein Höhepunkt eines gelungenen Abends, bei dem beliebte Schlager der 50er und 60er Jahre im Mittelpunkt standen.







Die Oppenröder hatten dazu einen Projektchor gebildet, der das Konzert mit dem Motto-Lied „Er hat ein knallrotes Gummiboot“ eröffnete. Vorsitzender Michael Blöcher verwies auf den „Running Gag“ des Abends: „Für Botschaften und Verewigungen steht ein ,knallrotes Gummiboot‘ in Gelb zur Verfügung.“

Durch den Abend führten Dagmar Abresch und Roland Kauer, die auch die Chorgruppen aufteilten, von denen eine Hälfte pantomimisch ein Lied darbieten musste, während die andere dieses erraten musste. Dabei stießen die Pantomimen nicht nur einmal an ihre kreativen Grenzen.

Der Projektchor Oppenrod unter musikalischer Begleitung von Matthias Schulze präsentierte weiterhin „Zwei kleine Italiener“ und einen Mix zweier Klassiker, der zusammengesetzt als „Kalkutta bis das Eisen bricht“ bezeichnet wurde. „treiStimmig“ aus Treis steht ebenfalls unter musikalischer Leitung von Schulze und sang unter anderem „Only you“ von Elvis Presley und „Pigalle“ von Bill Ramsey.


 

 

 

 







Der Chor „Belcanto“ aus Bersrod unter Leitung von Rainer Geitl gestaltete das Programm unter anderem mit „Twist and shout“ von den Beatles mit. „Ton in Ton“ aus Lützellinden, ebenfalls unter Begleitung von Schulze, gab vor der Pause den südafrikanischen Klassiker „Siyahamba“ zum Besten und nach der Pause noch „Hallelujah, I just love him so“ von Ray Charles. „Sing & swing“ aus Rodheim unter Leitung von Geitl sang mit „All my lovin’“ ebenfalls einen Beatles-Klassiker sowie „California dreamin’“ von The Mamas and the Papas.

Als musikalische Abwechslung ließ es sich die Tanzgruppe der Sportfreunde Oppenrod nicht nehmen, für ein Medley aus Songs der 50er und 60er Jahre einen schmissigen Tanz auf die Bühne zu bringen. Zum Abschluss des Abends präsentierte der Projektchor Lützellinden ein Udo-Jürgens-Medley. Chorleiter Schulze begann das Lied „Ich war noch niemals in New York“ alleine, während hinter ihm der Chor langsam die Bühne betrat.

Neben der Dekoration waren auch Speisen und Getränken auf die 50er und 60er Jahre angepasst. Die Damen der „Sängerlust“ sorgten für Toast Hawaii, „Kalten Hund“, Tutti Frutti, diverse Schnittchen sowie Afri-Cola und Eierlikör.


»Sängerlust« Oppenrod präsentiert Schlager der 60er

Buseck (siw). Es sind Lieder, die kaum bei einem Wettstreit vorgetragen werden, in der Kirche schon gar nicht und auch nur selten in gängigen Konzerten. Aber: Es sind Schlager, deren Texte sich fest in das kollektive Gedächtnis eingebrannt haben.

(Artikel vom 29.11.2016 Giessener Allgemeine    (http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Artikel,-Saengerlust-Oppenrod-praesentiert-Schlager-der-60er-_arid,684400_regid,1_puid,1_pageid,35.html)


Kurz: Es sind Hits, die fast jeder mitsingen kann und einfach gute Laune aufkommen lassen. Zu einem solchen Konzert unter dem Titel »Knallrotes Gummiboot« hatte der Gesangverein »Sängerlust Oppenrod« am Samstag in die Rahberghalle eingeladen. Die Gäste waren zumeist Sängerinnen und Sänger von befreundeten Chören, die gerne ihre Mitwirkung an diesem besonderen Konzert zugesagt haben. Die Deko der Rahberghalle war ebenso wie das Büfett (von Hawaii-Toast bis Kalter Hund) und die Getränkeauswahl (von Bowle bis Eierlikör) auf die 60-er Jahre abgestimmt.

Auch die Schautanzgruppe der Sportfreunde Oppenrod macht mit beim »Knallrotes Gummiboot«-Konzert des Gesangvereins Sängerlust. © Siglinde Wagner











Frisch und frech gestaltete sich der Auftakt mit dem Projektchor der »Sängerlust« unter Leitung von Matthias Schulze mit dem Motto-Lied, mit dem einst Wencke Myhre die Hitparaden gestürmt hatte. »Zwei kleine Italiener«– das ist Schlager-Kult mit Tiefgang, beschreibt das Lied doch die Sehnsucht der Gastarbeiter nach ihren Liebsten in der Heimat. Fröhlich und mit viel Pfiff kam der nächste Oldie daher: »Pack die Badehose ein«. Die vorgetragenen Stücke hatte Matthias Schulze für den Projektchor, dem sich sogar eine Sängerin aus dem »fernen« Biebertal angeschlossen hatte, vierstimmig arrangiert. In das Abschluss-Medley packte er Ohrwürmer wie »Kalkutta liegt am Ganges«, »Die Liebe ist ein seltsames Spiel«, »Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett«, »Sugar Baby« und »Marmor, Stein und Eisen bricht«. Viel Applaus war der Mühe Lohn.

Die Gastchöre hatten sich ebenfalls auf das Motto eingeschossen. Zur guten Stimmung trugen bei »Belcanto« aus Bersrod u. a. mit »Twist an Shout« und I’m Walkin» sowie »Sing & Swing« aus Rodheim mit »All my Lovin« und »Ich will keine Schokolade«. Beide Chöre stehen unter Leitung von Rainer Geitl.

Mit ins Boot genommen hatte Matthias Schulze »seine« Chöre »treiStimmig« aus Treis (»Only you« und »Pigalle« ), toninton (»Top of the World«) und den Projektchor aus Lützellinden, der mit einem Udo-Jürgens-Medley dem Konzert das berühmte i-Tüpfelchen aufsetzte.

Nicht ohne Zugabe wurde die Showtanzgruppe der Sportfreunde Oppenrod von der Bühne gelassen. Auf ein Medley von »Twist again« bis »Pretty Woman« hatte sie einen schmissigen Tanz auf’s Parkett gelegt. Zum Spaß zwischendurch gab es ein lustiges Ratespiel um Musiktitel, bei dem jeweils einige Chormitglieder ihren Chorkollegen pantomimisch auf die Sprünge helfen mussten. Moderiert wurde diese Gaudi von Dagmar Abresch, die gemeinsam mit Roland Kauer durch den Abend geführt hat.


Busecker Chören macht das Singen Spaß

VIELFALT  Ausrichter des 38. Liederabends war „Eintracht“ Trohe / Haas: Womöglich besser aufgestellt als die „Singende Stadt“


(Artikel vom 07.11.2016 Giessener Anzeiger    (http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/busecker-choeren-macht-das-singen-spass_17450469.htm)


BUSECK - (elo). „Singen macht Spaß“ lautete das Motto des 38. Busecker Liederabends, der im Kulturzentrum am Schlosspark stattfand. Dementsprechend stand nicht der Gedanke des Wettbewerbs im Vordergrund, sondern es ging vielmehr darum, der Vielzahl und Vielfalt der Busecker Chöre eine Bühne zu bieten.

Der Liederabend zeige die Busecker als sangesfreudiges Völkchen, sagte Dirk Haas, der die Veranstaltung zum ersten Mal in seiner Funktion als Bürgermeister eröffnete. Vielleicht sei Buseck sogar besser aufgestellt, als die „Singende Stadt“ Pohlheim, fuhr Haas fort. In jedem Ortsteil gebe es einen Jugend- oder Kinderchor. Darüber hinaus werde auch das Liedgut immer jünger, auch die Erwachsenenchöre nehmen moderne Stücke in ihr Repertoire auf, wie beim Busecker Liederabend deutlich wurde. Das Singen hat also Zukunft, beendete Haas seine Worte.

 

 

 

 

Die "Pollys" aus Beuern begeisterten mit dem "Elefantenkanon". Foto: Lorenz











Die musikalische Eröffnung des Programms übernahmen die „Junior Singers“ gemeinsam mit dem Generationenchor Trohe, in diesem Jahr der Gastgeber des Busecker Liederabends. Im ersten Teil standen die Nachwuchssänger im Mittelpunkt. Die „Junior Singers“ der „Eintracht“ Trohe malten im Lied „Geht man zum Beispiel in ein Warenhaus“ aus, wie es wäre, wenn man mit Musik bezahlen könnte. Viel Applaus gab es auch für den Kinder- und Jugendchor „Pollys“ aus Beuern. Den Refrain „Inge dinge dinge“ konnten schnell viele der Gäste mitsingen. Die Jugendlichen präsentierten mit „80 Millionen“ einen aktuellen Tophit. Begleitet von Klavier und Blockflöte sangen die „Lohwaldlerchen“ aus Oppenrod „Heute hier, morgen da“.

Zum Abschluss des ersten Programmteils erntete der Jugendchor „Joyful Noises“ aus Großen-Buseck mit „Bohemian Rhapsody“ von Freddie Mercury viel Applaus. Vielleicht fühlte sich der ein oder andere Zuhörer dabei sogar in seine eigene Zeit als Jugendlicher versetzt.

An die Zeit als junge Burschen erinnerten sich auch die Sänger des Männerchors „Polyhymnia-Liederkranz“ Beuern. „Wir kamen einst von Piemont“ handelte vom Reisen, der Kameradschaft, Wein und der Wehmut, dass die schöne Zeit vorüber ist. Die „nette Begegnung“, der zweite Titel des Männerchors, setzte den Charakter einer zufälligen Begegnung auf der Straße musikalisch um und beinhaltete die typischen Floskeln wie „Was du nicht sagst“, „Ja, also dann“ und „Bis irgendwann“.

Geistliches Liedgut bot der evangelische Kirchenchor aus Großen-Buseck dar. Die beiden Chöre der Sängervereinigung „Eintracht Germania“ Großen-Buseck widmeten sich in „Anuschka“ von Udo Jürgens und „Küss mich, halt mich, lieb mich“ dem Thema der Liebe. In Erinnerungen an die Vergangenheit schwelgte der Gesangverein „Bruderkette“ Beuern: „Schön war die Zeit“ und „Wu die Äcker braat sei“ handelte von Heimat und vergangenen Tagen. Das Publikum nahm den charakteristischen Rhythmus des zweiten Stücks auf und klatschte mit. Mit „Only you“ und dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen verabschiedete der Chor „Sonare“ aus Beuern die Gäste in die Pause.

Umso besser passte es, als die „Heiterkeit“ aus Großen-Buseck mit dem „Narr im Mondenschein“ die Zuhörer zu vorgerückter Stunde zum dritten und letzten Programmteil willkommen hieß. Ein Stück in lateinischer Sprache („Gloriosa dicta sunt“) brachten anschließend die Sänger der „Felicita“, ebenfalls aus Großen-Buseck, zu Gehör. Der ausgewogene Chorklang beeindruckte auch das Publikum, aus dessen Reihen ein „sehr gut“ zu hören war.

Für Begeisterung beim Publikum sorgten ebenfalls die Chöre des Gesangvereins „Sängerlust“ aus Oppenrod. Mit „Hallelujah, I just love him“ und „Top of the world“ verbreitete „O-Ton“ gute Laune. Der Männerchor gab „Kein schöner Land“ und „Musikanten“ zum besten, bevor das Männerquintett „Mikrolust“ die Bühne betrat. „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ war im wahrsten Sinne des Wortes zum Niederknien. Das, wohlgemerkt, ernste Lied „Lauch“ handelte von unvorhergesehenen Folgen einer abendlichen Verabredung.

Ein ebenfalls unvorhergesehenes Ende, allerdings kein „Happy End“, nahm das Stück „Rendezvous“ der „Germania“ Alten-Buseck.

Zum Abschluss war noch einmal der ausrichtende Verein „Eintracht“ Trohe zu hören, der sich mit „Thank you for the music“ für den Abend bedankte. Zum Ende des offiziellen Teils griffen alle Chöre gemeinsam das Motto des Abends „Singen macht Spaß“ mit einem gemeinsamen Kanon auf. Danach wurde die Bühne zum Tanzen freigegeben.


Mit Hits von Udo Jürgens Geburtstag gefeiert

KONZERT   Gemischter Chor des Männergesangvereins Lützellinden 1877 besteht seit 60 Jahren / Gründungsmitglieder geehrt


(Artikel vom 27.09.2016 Giessener Anzeiger    http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/stadtteile/luetzellinden/mit-hits-von-udo-juergens-geburtstag-gefeiert_17338935.htm)


GIESSEN-LÜTZELLINDEN - (kg). „Vielen Dank für die Blumen“, sang der Projektchor, zuvor hatten die Gründerinnen des gemischten Chores im Männergesangverein Lützellinden 1877 ihre entsprechende Anerkennung entgegen genommen. Vor 60 Jahren wurde aus dem bis dahin bestehenden Männergesangverein ein gemischter Chor. Und aus diesem Anlass richtete der Gesangverein ein Konzert in der Gaststätte „Zum tapferen Schneiderlein“ aus. Auch Gäste von anderen Vereinen waren gekommen, um den Abend musikalisch mitzugestalten.

Im Mittelpunkt der Auftritte standen Lieder von Udo Jürgens, die der Projektchor in den vergangenen Wochen vorbereitet hatte (der Anzeiger berichtete). Der Kinderchor „Crescendo“ Allendorf ließ zu Beginn des Abends gesanglich „99 Luftballons“ steigen. Die Chöre „toninton“ und „oton“ sangen „Mas que nada“ sowie den Beatles-Song „With a little help from my friends“. Chorleiter Matthias Schulze dirigierte auch die Gastchöre: Gesangverein „Sängerlust“ Oppenrod, den Chor „treistimmig“ sowie die Evangelischen Kirchenchöre Reiskirchen und Lützellinden.


Neben den Gründungsfrauen Ursel Hoßbach, Else Jung, Hiltrud Luh, Hiltrud Herold, Gunthilde Bonn und Gisela Schnorr wurden auch aktive Mitglieder ausgezeichnet. Das waren: Rudolf Jung (65 Jahre), Herwig Herold (60), Norbert Jung und Helga Weber (beide jeweils 40) sowie Ursula Tschysch (25).


Anmerkung zu dem Artikel: Mas que nada wurde nicht gesungen. M. Blöcher



Meistersänger in Mundart
Mikrolust bei "Musik im Park"- 2017 Neuauflage geplant
(Artikel von  der Giessener Allgemeinen Zeitung, Auftritt am 15.09.2016)

Buseck (siw). Festgelegt auf eine Stilrichtung ist "Mikrolust" nicht. Auch die Stimmverteilung innerhalb des Ensembles variiert.
Matthias Schulze (Leitung), Martin Kauer, Michael Blöcher, Lutz Ott und Wilfried Jung legen sich selbst die Messlatte sehr hoch.
Ausprobieren, optimieren, eigene Arrangements in Mundart kreieren - bei all dem behält das Männerquintett ein hohes Gesangsniveau fest im Blick. Die volle Aufmerksamkeit der etwa 130 Zuhörer bei "Musik im
Park" war ihnen deshalb gewiss.

Nach einem Einstieg mit schwieriger Sakrallitteratur widmete sich das Quintett in
den folgenden Stücken auf unterhaltsame Weise Liebesfreud (Med di gieh ich zoum Traualtor) und Liebesleid (Wurim bist du gekomme) und den leiblichen Freuden wie Sauerkraut und Speck und Lauch (Sex wird überschätzt, Lauch auch). Die Häfte der insgesamt 20 Titel umfassenden Auftrittsrepertoires wurde in Mundart vorgetragen. Die Texte dazu hatten zumeist Kauer und Jung geschrieben. Aber auch klassische Chorliteratur (Abendlied, Entschuldigung) ließ aufhorchen. "Hannes häng de Waa dro, da hinne kimts ganz schwoarz, wir misse ies beeile" war ein Liedtext, der zur Wettervorhersage passte, Glücklicherweise blieb es trocken, sodass keine Eile geboten und Zugaben drin waren.
Der Auftritt "Open Air", ohne Konzertmuschel und Mikrofonverstärk ist für

"Mikrolust" ein Experiment, wie Schulze anfangs betonte. Ein Experiment, das gelungen ist. Eine Wiederholung im nächsten Sommer sei deshalb nicht ausgeschlossen.
Das wird Bürgermeister Dirk Haas gerne hören, denn aufgrund der erfolgreichen Veranstaltungen, die allesamt viel Publikum anzpgen,_soll es 2017 eine Neuauflage der Reihe "Musik im Park" geben. Mit den Auftritt von Michaela Gans am 22. September und der Schlagwerkgruppe "Firebeazz" am
29. September (Beginn jeweils 18 Uhr, gutes Wetter vorausgesetzt) wird der musikalische Sommer im Schlosspark abgerundet.


 

 

 

 

Privat










Diverse Gruppen unterhalten beim zweiten Steinshütten-Festival / Kinderchöre singen erstmals zusammen

(Artikel vom 22.06.2016 Giessener Anzeiger    http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/stilistische-vielfalt-als-programm_17011898.htm)


GROSSEN-BUSECK - (swr). Musikalisch und rhythmisch ging es beim dritten Steinshütten-Festival am Sonntag zu. Organisiert wurde es von Hans Ulrich Eskem, der in drei Gruppen aktiv ist: im Chor Tonikum, bei den Wieseckforellen und bei den Shpielrattzen. „Ich wollte eine Auftrittsmöglichkeit für die Gruppen schaffen“, erklärte Eskem seine Idee für das Festival.

Mit der Titelmusik aus dem Quentin Tarantino-Film „Django unchained“ legte die Band „Bulldozer“ einen gelungenen Start hin. Sie spielten neben Filmmusik auch viele Eigenkompositionen. Constantin Pukownick zeigte sein Talent an Trompete, Akkordeon, Saxofon und Gitarre. Außerdem ist er die Stimme.

Anschließend sang der Frauenchor der Eintracht Germania Großen-Buseck unter der Leitung von Renate Schygulla den Schlagerklassiker von Udo Jürgens, „Aber bitte mit Sahne“, und ein Lied aus dem Film „Wie im Himmel“. Gemeinsam mit dem Männerchor erklangen Lieder aus Hessen gesungen. Das bekannte „Hessenlied“ lud zum Mitsingen und Schunkeln ein.

Unter dem Motto „Hört die Musik und träumt den Tag, bis sich die Stunden neigen“ sang der Chor Tonikum unter der Leitung von Renate Schygulla gefühlvolle Lieder wie „Greensleeves“ und „Brighten the day“.

Und noch ein Stilwechsel: Das Duo „C’est la vie“ spielte mit Gitarre und Akkordeon Irish Folk und Pop- und Rocksongs. Ein bekanntes Lied, bei dem das Publikum mitsang, war „Que sera sera“.

Auch die kleinen Sänger waren vertreten. Der Daubringer Kinderchor „Zauberklang“ trug „Cowboy Jim aus Texas“ und „Wer hat Angst vor Dracula?“. Anschließend trällerten die „Steinbacher Spatzen“ das Kinderlied „Hochzeit in der Puszta“. „Wir wollen Frieden für alle“ hieß es in dem bekannten Friedenslied „Hevenu schalom alechem“. Beide Kinderchöre werden von Renate Schygulla geleitet. Eine Premiere war der gemeinsame Auftritt der Kinderchöre mit einem Lied, das von lauter kleinen Katastrophen erzählte wie der leeren Zahnpasta, dem verschwundenen Hamster oder den zerrissenen Socken.

Die Gruppe „Wieseckforellen“ spielte Klarinetten- und Pianostücke aus „13 ways of getting there“. Auch die „Sängerlust“ und das Ensemble „Mikrolust“ aus Oppenrod unter der Leitung von Matthias Schulze waren beim Festival vertreten. Die Sängerlust sang „Ein kleines Stück Musik“. „Mikrolust“ gab „In einem kühlen Grunde“ zum Besten. Den Abschluss machten die „Shpielrattzen“, die mit Klarinette, Akkordeon, Bass und Schlagzeug unter anderem „Ednas nigun“ spielten.

„Auch nächstes Jahr wird wieder ein Festival stattfinden, wenn alles gut geht und ich es noch machen kann“, versicherte Eskem.


Das Männerensemble Handvoll erreichte beim Chorwettbewerb in Watzenborn ein Bronzediplom

Beim Chorwettbewerb in der ev. Christuskirche erreichte das Männerquintett Handvoll aus Oppenrod mit 18,42 Punkten ein Bronze-Diplom.


Männerquintett „Handvoll“

Chorleiter: Matthias Schulze                    Vorsitzender: Martin Kauer

  1. A) Loch Lomond Jonathan Quick
  2. B) Lauch BASTA Musik u. Text: William Wahl
  3. C) In einem kühlen Grunde Satz: Max Reger

Das Publikum bedachte die Vorträge mit viel Applaus.


Tolles Fest der Stimmen

(Artikel vom 20.06.2016 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/pohlheim/tolles-fest-der-stimmen_17005245.htm)


POHLHEIM - (gdi). Was für ein Auftakt: Singend und mit einem Einmarsch von vier Seiten zur Volkshallenbühne starteten die "Aurin Girl´s" aus Ungarn mit ihrem Chorleiter Lázló Durányik das "Eröffnungskonzert" für das "Chorfest Watzenborn-Steinberg". Das machte auch dem Moderator des Abends, Peter Schmidt, sichtlich Freude. Drei internationale Chöre aus Mexiko, Tschechien und Ungarn bestritten das Konzert. Charmant, mutig und von besonderer Heiterkeit waren dabei Sprachübersetzungen in den jeweiligen Landessprachen. Dazu die strahlenden Gesichter der 45 jungen Mädchen und Frauen in ihren rotweißen Kostümen - ohne Notenmappe in der Hand  begeisterten sie das Publikum, das sein "Gänsehauterlebnis" in Standing Ovation umwandelte.

In eine ganz andere Klangwelt entführte der Staccato Chor aus Mexiko die Konzertbesucher. 12 Frauen und 7 Männer mit ihrem Dirigenten Marco Antonio Ugalde versprühten mit ihrem Charme und ihrer Aura lateinamerikanisches Feeling im Saal. Imitierten die Männer am Bühnenrand mexikanische Musikinstrumente, erwiderten die Frauen dies mit Schallrufzeichen und Summ-Klang. Singend durch die Zuschauerreihen, vereinigte sich der Chor dann auf der Bühne und entfachte ein begeisterndes Chorfeuerwerk.

Den zwei Teil des Eröffnungskonzertes gestalteten dann die Gentlemen Singers aus Tschechien. Was diese acht Profis an Chorsound, Melodiebögen, Stimmgewalt und Feinphrasierung erklingen ließen, versetzt die 300 Zuhörerinnen und Zuhörer in Staunen und Begeisterung zugleich. Ob klassisch, sakral, modern oder Pop, man kam aus dem Staunen nicht heraus, dass "8 Männerstimmen" die Volkshalle zum Klingen bringen als stünde ein Männerchor mit zigfacher Sängerzahl auf der Bühne. Langanhaltender Applaus, Standing Ovation und Bravorufe waren der Ausdruck eines begeisterten Publikums.

Ab Samstagmorgen dann stand das Zentrum von Watzenborn-Steinberg ganz im Zeichen des Chorwettbewerbes. In der Volkshalle stellten sich 27 Chöre mit insgesamt 81 Chorwerken dem Preisgericht von Professor Klaus-Jürgen Etzold (Hannover) und Willi Becker (Mainz). Dass dabei die 600 Stühle oft bis auf den letzten Platz besetzt waren, zeugte auch vom großen Interesse oder auch der Sehnsucht der Chorfans im mittelhessischen Raum.

In der Christuskirche sangen 17 Chöre insgesamt 51 Chorwerke und beeindruckten die dort wertenden Veronika Bauer (Friedrichsdorf), Werner Jung (Langgöns) und Branko Stark (Kroatien) mit ihren Vorträgen.

Am Ende des Nationalen Wettbewerbs traten dann noch einmal die beiden Chöre aus Mexiko und Ungarn auf. Hierbei war das internationale Bewertung- und Beratungssystem für Zuhörer besonders interessant.  

Erstaunlich war, dass von den insgesamt 44 teilnehmenden Chören, 11 Chöre aus dem Gießener Raum kamen und mit ihrem Chorklang für Aufhorchen in der Chorszene sorgten. Diese lokale Qualität schlug sich auch im Medaillenspiegel von 4 Gold-, 6 Silber- und einem Bronzediplom nieder. Dass die "Chorona" aus Buseck dabei mit 24,00 Punkten (von maximal 25) den Tages-Sonderpreis für das am besten vorgetragene "deutsche Volkslied" erhielt, setzt unserem "Kreisergebnis" die Krone auf. Aber auch die anderen Chöre errangen beachtliche Wertungen und Diplome mit ihren Leistungen: "Polyhymnia Beuern" (Bronze), "Sangesfreunde Kleebachtal" (Silber), "Be8Lich-Bettenhausen" (Silber), "Felicita Großen-Buseck" (Silber), "Modern Voices Watzenborn-Steinberg" (Silber) "Frauenchor Chorona Buseck" (Silber), "Concordia-Liederkranz Ettingshausen" (Gold), "MGV Concordia Münchholzhausen" (Gold), "Young Generation Ettingshausen" (Gold) und "Chorona Buseck" mit ihrem Dirigenten Dr. Thomas Kreiling (Gold und Sonderpreis für das beste deutsche Volkslied).

Den Sonderpreis für das beste zeitgenössische Chorwerk erhielt der Männerchor "Germania Freiendiez" (Rheinland-Pfalz) mit Chorleiter Jürgen Faßbender und 23,82 Punkten.

Den Tageshöchstpreis mit Gold-Diplom und 500 Euro ersangen mit 23,94 Punkten die "Gemischten Stimmen BIGGEsang" aus Olpe.  

Und all diese Diplome, Sonderpreise und Auszeichnungen wurden bei der Punktebekanntgabe am Samstagabend  in der Volkshalle vor über 800 Sängerinnen und Sängern, Chordirigenten und erwartungsvollen Fans verliehen. Ein ganz besonderes Erlebnis. Die Gesamtergebnisse aller Klassen und Chöre sind veröffentlicht unter: http://www.chorfest-watzenborn-steinberg.de/index.php/ergebnisse-wettbewerb.

Nach so viel Chormusik am Freitag und Samstag hatten die Veranstalter GV Sängerkranz, GV Harmonie, unterstützt von Interkultur, am Sonntagmorgen die Volkshalle für einen Chorworkshop hergerichtet. Dazu stand der renommierte Musikpädagoge  Fred Sjöberg (Schweden) auf der Bühne. Pünktlich um 10 Uhr hatte seine Ehefrau Gunnel Sjöberg, selbst Sängerin und Stimmbildnerin, mit einem 20-minütigen "warming up" die insgesamt 170 Sängerinnen und Sänger eingestimmt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Im Wechsel zwischen Bühnenchor und Workshop-Saal Chor, dem sich gegen Ende gar die ersten Frühschoppengäste summend anschlossen, wurden in nur eineinhalb Stunden die vier Lieder "Hava Nashira", "Istanbul Kaspa Havasi", "KOM", "Rejuvination" und "Somewhere Over The Rainbow" eingesungen. Dabei spürte man, dass Sjöberg ein Profi seines Fachs ist, der bereits den weltgrößten Chor mit 17 000 Sängerinnen und Sängern im Stadion von Riga zum Klingen gebracht hat. Dass unter den Projektsängern gar die Chordirigenten Therese Rinderknecht, Dieter Schäfer, Peter Schmidt und Torsten Schön zu finden waren, verdeutlicht die Wichtigkeit der qualifizierten Weiterbildung. Zu guter Letzt verabschiedeten sich singend die Gäste aus Mexiko und Ungarn und machten die Bühne frei für das Blasorchester Eberstadt, das zum Frühschoppen und Festivalausklang aufspielen.



Großer Klangkörper  bei „Rhythm of Life“

Schlosskonzert der „Spielleute“ mit Gastchören ein voller Erfolg

(Artikel vom 30.05.2016 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/grosser-klangkoerper-bei-rhythm-of-life_16941727.htm)

GROSSEN-BUSECK - (swa). Eine Kulisse, wie sie wunderbarer kaum sein kann: Zwischen altem Gemäuer und Parkbäumen gaben die „Spielleute der Busecker Schlossremise“ an Fronleichnam ihr 32. Schlosskonzert.


Das Wetter spielte mit, so war der Schlosshof gut gefüllt, als das Flömel-orchester, das zu Jahresbeginn eine Neuauflage erlebte, unter Leitung von Chiara Herzberger mit Volks- und Kinderliedern das Publikum auf ein fast zweieinhalbstündiges Konzert einstimmte.

Das Spielleute-Orchester ließ zunächst den Deutschmeister-Regiment-Marsch hören, um anschließend mit der Filmmusik von „Lawrence of Arabia“ ganz andere Töne, nämlich solche mit „barbarischen Schlagzeugeffekten“ (O-Ton Martina Herzberger, die wie stets souverän durch das Programm führte) anzuschlagen. Es folgte unter anderem ein Medley mit bekannten Melodien aus „Mary Poppins“ bevor die „Firebeazz“ (Sängerin Bianca Poloschek) mit vier Stücken das Publikum begeisterten. Das Schlagzeug ist hier das tragende Element, auf dem sich der besondere Reiz des Stabspiels entwickelt.

Noch einmal waren die Spielleute an der Reihe, die nach „Piraten der Karibik“, „Maus und Käse“ und dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ unter großem Applaus in die Pause gingen.







Zehn Titel

Im zweiten Konzertteil dominierte der Gesang: „O-ton“ Oppenrod und „ton-in-ton“ Lützellinden hatten sich zu einer Art Projektchor zusammengeschlossen. Ebenso wie das Spielleute-Orchester stehen die Chöre unter Leitung von Matthias Schulze, der auch kleine Soli einwarf. Zehn Titel hatten die 30 Sängerinnen und Sänger für das Konzert einstudiert, spannten den musikalischen Bogen vom Gospel „Ride the Chariot“ über Grönemeyers Parkplatzsuche bei „Mambo“ und „Top of the World“ bis hin zu „Good Night, Sweetheart“.

Der Gesang erfreute, ging ins Ohr und ins Herz. Einziger Wermutstropfen: Etliche Zuhörer brachten nicht das nötige Sitzfleisch auf, waren – anstatt lediglich in die Pause – vorzeitig gegangen. Schade, denn sie verpassten etwas: Es war schon ein besonderes Klangerlebnis, als das Spielleute-Orchester gemeinsam mit den Chören „Sing we Alleluia“ und „The Rhythm of Life“ darboten. Die geforderten Zugaben „Eye oft the tiger“ und „Peace like the river“ wurden gerne gewährt.



Am 22.05.2016 unterstützen die Sängerinnen und Sänger von O-Ton den Chor Ton-in Ton aus Lützellinden.


SCHIFFENBERG  400 Besucher beim Tag des Liedes auf dem Hausberg mit 300 Mitwirkenden aus elf heimischen Gesang- und Musikvereinen

(Artikel vom 23.05.2016 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/gesang-musik-und-viele-ehrungen_16921782.htm)

GIESSEN - (ee). Gesang, Musik und Ehrungen prägten einmal mehr den beliebten „Tag des Liedes” im Rahmen des Musikalischen Sommers auf dem Schiffenberg. Bei herrlichem Sonnenschein konnte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Gießener Gesang- und Musikvereine, Gerd Zöb (Kleinlinden) gut 400 Besucher begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt neben den 300 Mitwirkenden aus elf Vereinen mit ihren 13 Formationen auch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, die es sich als Kulturdezernentin nicht hatte nehmen lassen, einmal mehr langjährige aktive Sänger und Musiker seitens der Stadt auszuzeichnen.

Zörb dankte ganz besonders dem Gesangverein Arion Kleinlinden und dessen Vorsitzenden Frank Mohr für die Planung und Durchführung der Traditionsveranstaltung. Mohr hatte auch die Moderation übernommen, wobei das unterhaltsame Programm vom Fanfarencorps Gießen-West, Frauenchor „Intermezzo” Kleinlinden, MGV Einheit Allendorf/Lahn, Fanfarenzug Zauberklang Gießen, Eintracht Kleinlinden, Fanfarenzug Hansa Gießen, Frauenchor „Crescendo” Wieseck, Fanfarenzug Melodia Gießen sowie dem MGV 1877 Lützellinden, dem Chor „Ton in Ton” des MGV Lützellinden und mit gemeinsamen Auftritten der beiden einzigen Männerchören der Universitätsstadt Einheit Allendorf und Arion Kleinlinden sowie einem gemeinsamen Auftritt von Harmonie und Eintracht Kleinlinden.

Zum Vortrag kamen dabei bekannte und beliebte Melodien, Volkslieder und auch Popsongs. Ausgezeichnet wurden unter dem Beifall der Besucher für 40 Jahre aktive Sängertätigkeit Norbert Jung, Helga Weber (beide MGV 1877 Lützellinden), Andrea Kunkel und Burkhard Kunkel (beide Fanfarenzug Zauberklang Gießen), für 50 Jahre aktive Sängertätigkeit Ursula Engel, Heinz Engel und Hanni Steinmüller (alle Harmonie Kleinlinden) sowie für 60 Jahre Dieter Klein (Eintracht Kleinlinden), Gunthilde Bonn, Hiltrud Herold, Else Jung, Hiltrud Luh, Gisela Schnorr, Herwig Herold (alle MGV 1877 Lützellinden) und Hedwig Mühlich (Chorgemeinschaft Allendorf/Lahn). Bereits seit 65 Jahren singen Hugo Bechtold (Eintracht Kleinlinden) und Rudolf Jung (MGV 1877 Lützellinden).


BERATUNGSSINGEN  Experte Gerd Zellmann gibt heimischen Chören wichtige Tipps für ihre Weiterentwicklung / „Eintracht“ organisiert Veranstaltung des Sängerkreises

(Artikel vom 22.03.2016 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/pohlheim/sehr-gutes-niveau-bescheinigt_16747661.htm)

POHLHEIM - (ger). Ein „sehr gutes Niveau“ bescheinigte der Chorexperte des Bundesmusikausschusses im Hessischen Sängerbund, Gerd Zellmann, den Chören anlässlich des zweitägigen Kreisberatungssingens des Sängerkreises Gießen in Pohlheim. Vom Kinder- und Jugendchor über Männer- und Frauenchöre bis hin zum Gemischten Chor waren in der Volkshalle Watzenborn-Steinberg alle Sparten des Gesangs generationenübergreifend vertreten. Hier gab es von den Beratern zusätzliche wichtige Tipps zur Fortentwicklung in den Chören.

Viel Lob ernteten die 31 Teilnehmer-Chöre für ihre hohe Qualität. Vom eingängigen Volkslied des Männerquartetts Mikrolust aus Oppenrod (Dirigent Matthias Schulze) über Schuberts „Gloria“ des Gemischten Chores der Harmonie Daubringen (Peter Schmitt) bis hin zum aktuellen Popsong „Applaus, Applaus“ der Watzenborn-Steinberger „Chorifeen“ (Dirigent und Kreischorleiter Torsten Schön) reichten die Musikgenre. Über diese Vielfalt freuten sich die Sängerkreis-Verantwortlichen um Petra Diekel, die die Chöre und Zuhörer an beiden Tagen begrüßt hatte.

Für die Sänger des ausrichtenden Gesangvereins Eintracht gab es neben anerkennenden Worten des Chorexperten aus dem Main-Kinzig-Kreis für ihre Auftritte vom Sängerkreis Gießen ein herzliches Dankeschön für die perfekte Organisation und Gastfreundschaft. Vom Empfang, über die Begleitung zu den Ansingräumen bis hin zur Versorgung im Sänger-Café mit Getränken, Kaffee und Kuchen war alles perfekt geregelt. Zudem sorgten die Moderatoren Margita Mohr und Reinhold Schunk für einen reibungslosen Ablauf mit Informationen zu Chören und ihren Stücken. Grußworte an die Sängerkreis-Chöre gab es von offizieller Seite der Stadt durch Stadtrat Wilken Gräf.

Im Mittelpunkt standen allerdings an beiden Tage die Vorträge der Chöre, die aufmerksam von Gerd Zellmann, sekundiert von den Kreischorleitern Torsten Schön und Markus Weil, verfolgt und mit Kommentaren versehen wurden. „Keine musikalischen Ausreißer“ verzeichnete Zellmann zuletzt. Einziger Wermutstropfen: Durch die Erkältungswelle mussten einige Chöre kurzfristig absagen.

Seine gut gemeinten Hinweise wurden von den Chorleitern und dem Chor aufmerksam am Ende eines jeden Auftritts aufgenommen. Dabei legte er vor allem auf die Präsenz des Chores und auf die Artikulation beim Singen großen Wert, denn nicht nur die Sänger, sondern auch die Zuhörer sollen verstehen, was gesungen wird. Zudem erinnerte er an die Beachtung von Piano und Forte in den Partituren sowie der Ton-Wort-Phrasen. Sie seien für den Chorklang und die Lebendigkeit eines Stückes grundlegend und für den Publikumserfolg wichtig. Er freute sich sich über die jungen Leute in den Kinder- und Jugendchören, wie dem Generationenchor Trohe, den „Pollys“ aus Beuern und „Joyful Noise“ aus Großen-Buseck. „Junge Leute singen gerne“, beobachte er immer wieder. Sie gelte es, in die traditionellen Chöre zu integrieren. Projektchöre seien dabei eine Möglichkeit, neue Sänger zu gewinnen und zu integrieren, so seine Meinung im Gespräch.

Gemeinsam wurde zum Schluss mit den „Chorifeen“ der „Eintracht“ ein Kanon angestimmt, der ganz die Stimmung an beiden Tagen wiedergab: „Singen macht Spaß, Singen tut gut ...“.

 

Kleinkunstabend soll wiederholt werden

(Artikel vom 28.01.2016 Giessener Anzeiger    

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/buseck/kleinkunstabend-soll-wiederholt-werden_16589187.htm)

GESANGVEREINE  „Sängerlust“ Oppenrod zufrieden mit 2015 / Projektchor für Konzert in der Rahberghalle geplant

OPPENROD - (swr). „Ein besonderer Höhepunkt 2015 war sicherlich das Konzert der Don Kosaken, das wir in der Kirche in Annerod veranstalten konnten,“ so Michael Blöcher, Vorsitzende der „Sängerlust“ Oppenrod. Er bedankte sich bei allen Helfern für die Unterstützung und beim Anneröder Kirchenvorstand für die Überlassung der Kirche.

Außerdem fand im Dezember ein Kleinkunstabend im Bürgerhaus statt. Dort wurde die Vernissage von Ottfried Brock mit einer Gesangsdarbietung von Mikrolust verbunden. Diese Veranstaltung soll so oder in ähnlicher Form noch einmal stattfinden. Außerdem trat die „Sängerlust“ beim Liederabend in Burkhardsfelden wie auch beim Busecker Liederabend auf.

Im Kinderchor „Lohwaldlerchen“ sind zurzeit 16 aktive Sänger. Im vergangenen Jahr hatten sie zwölf Auftritte. Bereits jetzt freuen sie sich auf das Weihnachtskonzert 2016 mit Andreas Fulterer in Grünberg, wo sie zum zweiten Mal teilnehmen können. Geleitet und betreut wird der Chor von Elke Weber und Heidi Runkel-Jung.

Der Verein unterstützt außerdem das Singen im Kindergarten „Pusteblume“. „Solange dies finanziell möglich ist, möchte ich das Singen im Kindergarten gerne aufrechterhalten“, versicherte Blöcher. Im Männerchor sind derzeit 18 aktive Sänger, die insgesamt 47 Singstunden und Auftritte zu verzeichnen haben. Der gemischte Chor „O-Ton“ hatte mit seinen 19 aktiven Sängern 43 Auftritte und Singstunden.

Gefehlt haben beim Männerchor drei Mal Michael Blöcher, zwei Mal Helmut Balser, Werner Klingelhöfer, Willi Spaar und Wilfried Jung.

Nur ein Mal gefehlt hat Gunter Weckmann. Keine Singstunde verpasst hat Alfred Mohr.

Im gemischten Chor „O-Ton“ haben vier Fehlstunden Pia Balser und Gabi Schulze, drei Fehlstunden hatte Sonja Blöcher, zwei Fehlstunden Wilfried Jung und eine Fehlstunde hatte Michael Blöcher.

Für das kommende Jahr hat der Verein einige Veranstaltungen geplant, um mehr Sänger für sich zu gewinnen. Unter anderem werden sie am Busecker Schlosskonzert mit dem Busecker Blasorchester teilnehmen. Dabei werden sie vom Gesangsverein aus Lützellinden unterstützt.

Des Weiteren soll in der zweiten Jahreshälfte ein Projektchor ins Leben berufen werden. Der Titel dazu lautet „Knallrotes Gummiboot“ und es sollen Lieder aus den fünfziger und sechziger Jahren gesungen werden. Dieser Projektchor tritt dann am 26. November in der Rahberghalle auf.

 

 

 

 

 


Michael Blöcher und Dirk Abresch, stellvertretender Vorsitzende, ehrten Yuna-Mia Habermehl für drei Jahre aktive Mitgliedschaft im Kinderchor und Adolf Becker für 65 Jahre Mitgliedschaft. Beide bekamen eine Nadel und ein kleines Präsent überreicht. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Rainer Becker, Thomas Döring, Alexander Wallbott, Mathias Jung und Peter Klaholz geehrt. Sie bekamen zwei Falschen Wein und eine Urkunde überreicht.

Der Ehrenvorsitzende des Vereins, Alfred Mohr, wurde dann ebenfalls geehrt, da er keine Singstunde im vergangenen Jahr verpasste. Als Dank dafür bekam auch er zwei Flaschen Wein überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Aktuelle Termine: 

 

21.07.2024 16:45 Uhr

Offenes Singen

Bürgerhaus Oppenrod